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Vor 2 Jahren verstarb unsere Hündin im Alter von
13 Jahren. In den ersten Wochen war es schön,
morgens auch mal länger schlafen zu können.
Nach kurzer Zeit jedoch fehlte die kalte Hunde-
nase, die stupst und zum Streicheln auffordert.
Es fehlten die Spaziergänge, morgens wenn der
Nebel noch über den Feldern lag, die wunder-
baren Erlebnisse, die wir gemeinsam mit unse-
rem Hund hatten. Kurz gesagt, uns fehlte ein
Hund. Wir wollten keinen Welpen, sondern einen
erwachsenen Hund.
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Aus dem Tierheim sollte er sein, um einer Hundeseele ein neues Zuhause zu geben.
Aber wir hatten natürlich Bedenken, ob im Tierheim der richtige Hund für uns zu finden ist.
Oft ist wenig bis nichts über die Vorgeschichte der Tierheimhunde bekannt. Und, wie kann
man Hunde richtig einschätzen, die schon erwachsen sind und vielleicht schlechte
Erfahrungen gemacht haben? Welche Vorstellungen wir vom Äußeren unseres neuen
Familienmitgliedes hatten, wussten wir genau: ca. kniehoch, kurzes Fell, 1-4 Jahre alt und
eine Hündin sollte es sein.
Der Hund sollte freundlich, ruhig, ausgeglichen sein und unsere Katze akzeptieren. Aber,
wie findet man den richtigen Hund, der noch die nächsten Jahre ein angenehmer Begleiter
ist? Als wir diese Überlegungen anstellten, fanden wir die mobile Hundeschule und ihr
Angebot der Vorkaufberatung. Wir waren begeistert, denn genau das war es, was wir
jetzt brauchten. |
Es fanden 2 Termine bei uns zu Hause statt,
bei denen die Ansprüche und Wünsche an
den neuen Hund genau besprochen und
einige auch überdacht wurden. Ebenso unter-
hielten wir uns über die Ansprüche, die der
Hund an uns stellen wird. Schließlich war es
schon 2 Jahre her, dass ein Hund bei uns lebte
und ein jüngerer Hund will natürlich auch mehr
beschäftigt werden, als seine betagte
Vorgängerin.
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Nach diesen 2 Terminen, in denen auch unsere Bedenken zum Thema Tierheimhund geklärt wurden, waren wir, trotz der Risiken, über die uns Steffi ausführlich aufklärte, ent-
schlossen, einem Hund ein neues zu Hause zu geben.So fuhren wir bei unserem nächsten
Termin gemeinsam mit Steffi zum Tierheim. Hier waren viele Hunde, die wir am liebsten
gleich mitgenommen hätten. Aber dank Steffis Unterstützung suchten wir die Hunde nach
unseren Kriterien aus. Nach einem Probespaziergang entschieden wir uns für Hannah,
eine zweijährige Mischlingshündin. Sie war freundlich, aufgeschlossen und nett. Wir fuhren
wieder nach Hause, um noch einige Tage über den Hund nachzudenken und die letzten Vorbereitungen zu treffen.
Beim zweiten Besuch gingen wir nochmals mit Hannah spazieren und wir passten noch immer gut zusammen. Sie akzeptierte auch die Katzen, die frei über das Tierheimgelände liefen. So waren die besten Vorraussetzungen gegeben, sich für Hannah zu entscheiden. Nach nochmaligem Gespräch mit Steffi und ihrer positiven Einschätzung des Hundes, entschieden wir uns entgültig für Hannah und nahmen sie mit.Hannah bellte anfangs Männer aus Unsicherheit an und musste ihren Platz in der Familie finden. Wir hatten einige Einzeltermine, in denen wir mit Steffis Hilfe auch diese Probleme lösten und traten in die Dummygruppe der Hundeschule ein.
Heute, ein dreiviertel Jahr später, sind wir sehr glücklich mit einem wunderbaren Hund, der all unsere Ansprüche erfüllt. Wir sind froh, Hilfe in Anspruch genommen zu haben –
Danke Steffi für Deine Unterstützung.
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